Das Hotel Regent’s Garden ist ein Stadthaus und ein ehemaliger Privatwohnsitz, ein Geschenk von Kaiser Napoleon III. an einen seiner treuesten Diener, den Doktor Conneau.
Unter Napoleon III. existierten die Gebäudeflügel noch nicht. Stattdessen befanden sich auf der einen Seite die Ställe und die Sattlerei für zwei Pferde und auf der anderen Seite ein Zimmer für den Kutscher mit einem Dachboden.
Vor dem Gebäude wurde eine ringförmige Gasse mit einem zentralen Grünstreifen angelegt, sodass die Fahrer mit ihren Kutschen auf der rechten Seite der Gasse ein fuhren, ihre Fahrgäste absetzten und schließlich in der gleichen Fahrtrichtung aussteigen konnten.
Die erste größere Veränderung des Anwesens war von toponymischer Natur und erfolgte zeitgleich mit den Umgestaltungen von Paris durch den Baron Haussmann. Der Name der Straße, in der sich das Anwesen befindet, wurde dreimal geändert. Sie hieß zunächst „rue des Ternes“, 1862 „rue Labordère“ und 1868 schließlich „rue Pierre Demours“.
Eine zweite Änderung, diesmal von architektonischer Natur, erfolgte 1924, als der neue Eigentümer, Emile Dufaut, beschloss, dem Gebäude zwei Flügel hinzuzufügen.
In den 1930er Jahren wurde das Gebäude zu einem Hotel mit 35 Zimmern.
Im Zuge der Modernisierung der Stadt und der Besitzerwechsel wurde das Regent’s Garden mehrmals umgebaut und renoviert, bis das heutige 4-Sterne-Boutique-Hotel mit 40 Zimmern entstand.